Gedanken eines Informatikers, Mathematikers und Lehrers.

Posts mit dem Label art werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label art werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

11.05.2013

LiveCoding mit Scratch, LiveCoder und Livecodelab

Im zweiten Teil meiner Video-Serie über das LiveCoding wende ich mich diesmal drei weiteren Systemen zu: Scratch, LiveCode und Livecodelab.

Viel Spaß!



Zum ersten Teil der Live-Coding-Serie.
Alle wichtigen Links stehen auf meiner Seite im Artikel LiveCoding.

30.10.2011

Spieletipp: Schattenjagd

Das Point'n'Click Adventure Schattenjagd ist ein atmosphärisches kurzes Adventure ganz im Zeichen des Film-Noir. Die Szenerie ist in schwarz-weiß-Tönen gehalten und der prasselnde Regen das einzige Geräusch, das sich durch die tiefschwarze Nacht wagt. Ein Mord ist direkt vor deinen Augen geschehen und deine Aufgabe, ihn aufzuklären.

Das Spiel besticht durch eine atmosphärische Tiefe, die durch die reduzierten Farben im Spiel untermauert wird. Die interessante Wendung zum Schluss komplettiert das atmosphärisch dichte Erlebnis.

10.08.2011

Mathematik mal ganz anders

Vi Hart ist kein gewöhnliches Blog über Mathematik. Mit viele Kreativität entwickelt sie in Videos spannende Zeichnungen über Mathematik und Muster.

29.05.2011

Filmtipp: Fifty People, One Question

Mit einer einfachen und doch hintergründigen Frage konfrontiert Kamil Krolak die Menschen in einer irischen Fußgängerzone. Bei vielem, was wir tun, sollten wir uns stets dieselbe Frage stellen.

27.09.2010

Kurzfilmtipp: Bottle

Einen unheimlich schönen Kurzfilm hat Kirsten Lepore da erstellt. In stillen Bildern erzählt sie in dem Stop-Motion Kurzfilm Bottle eine Liebesgeschichte, die über zwei Welten hinweg reicht, die nicht zueinander finden können.

22.08.2010

Christoph Schlingensief ist tot

Der große deutsche Theater- und Filmregisseur, Künstler und Enfant terrible Christoph Schlingensief ist tot. Er erlag im Alter von jungen 49 Jahren seinem Lungenkrebsleiden. Es ist nicht nur schade, sondern tragisch, damit eine große Bereicherung unserer Kulturlandschaft zu verlieren.

Update
Das folgende Video zeigt ein ausführliches Interview von Schlingensief mit der Zeit.
Das Video darunter zeigt die arte-Sendung "durch die Nacht mit..." Schlingensief und Friedmann.


21.08.2010

Zoom in eine Mandelbrotmenge

Das folgende Video zeigt einen schönen Zoom in einen Bereich der nach Benoît Mandelbrot benannten Mandelbrotmenge - dem Aussehen nach auch als Apfelmännchen bezeichnet.

Von ähnlicher ästhetischer Schönheit ist der Versuch von Daniel White und Paul Nylander, eine dreidimensionale Darstellung der Mandelbrotmenge zu erstellen.

15.08.2010

Passionierte und Professionelle Computerspieler

Die Dokumentation bubble universe erzählt in zwei Staffeln (30 Folgen) ganz unterschiedliche Geschichten von Computerspielern, die ihr Hobby zur Passion oder gar zum Beruf gemacht haben. Staffel 1 stellt die Spieler von World of Warcraft vor, Staffel 2 öffnet die Dokumentation für weitere Spiele. Es kommen die Spiele World of Warcraft, Warcraft III und Counter Strike zu Wort. Aber auch Retrogamer, die um die Highscorelisten von Klassikern wie Pac Man oder Asteroids eifern. Dabei bleibt die Dokumentation stets erfreulich unkommentiert und überlässt den Hauptakteuren, also den Spielern, das Feld, wodurch ein tiefer Einblick in die Szene gewährt wird. In kurzen Einschüben kommentieren und erläutern NPCs (Nicht-Spieler-Charaktere) in Gestalt von Veranstaltern, Professoren oder Funktionären die Welt der Progamer. Sehenswert für alle, die einen tieferen Blick in die Szene werfen wollen!




Nachtrag
Leider steht derzeit (Stand 19.8.2010) die erste Staffel nicht zur Verfügung.

25.07.2010

Durch die Nacht mit Rohrer und Crawford

Im Jahr 2009 trafen sich Jason Rohrer und Chris Crawford auf der Game Developer Conference, um für Arte durch die Nacht zu ziehen. Zwei Spielentwickler aus unterschiedlichen Generationen sprachen über interessante Spielkonzepte für Computerspiele, die durch unsägliche Grafikschlachten in neuen Spielen die Innovationskraft vergangener Zeiten vernebeln.











14.07.2010

Mathematische Stilblüten

Guillermo Bautistas Artikel Why mathematics teachers drink zeigt einige schöne Stilblüten von Schülern, die den Mathematikunterricht von einer sehr kreativen Seite erleben. Besonders gut haben mir der Gehängte an der Wurzel und das Exemplar auf der rechten Seite gefallen. :)

13.05.2010

Zahlen in der Natur

Die Mathematik hat es immer wieder schwer, sich in der realen Welt zu behaupten. Ihr wird vorgeworfen, sie sei zu abstrakt, zu weltfremd. Das folgende Video von Cristobal Vila zeigt in schönen Bildern, untermalt mit einem prosaischen Streicherteppich, wie sich Ergebnisse der Mathematik - seien es Fibonacci Zahlen, der goldene Schnitt, Delaunay oder Voronoi Triangulationen - in der Natur wiederfinden. Hoffentlich nicht nur für Mathematiker ein Genuss.


Nature by Numbers von Cristóbal Vila.

20.12.2007

Larry Lessig bei TED

Larry Lessig spricht bei TED über die Freiheit von Inhalten und von einer Remix-Kultur, die aus der Möglichkeit erwachsen ist, existierende Inhalte rekombinieren zu können, um daraus wiederum neuartige Inhalte zu generieren. Endlich existieren Werkzeuge, die uns ermächtigen, Bild und Ton zu bearbeiten, zu rekombinieren und zu verändern. Lessig kämpft in seinem nicht nur technisch und rhetorisch hervorranden Vortrag How creativity is being strangled by the law für eine Redemokratisierung und gegen eine Kommerzialisierung der Kultur.

Ein brennendes Pamphlet für ein freiheitliches Verständnis der Welt, wie sie vom Menschen gestaltet wurde, dem ich an dieser Stelle zustimmen möchte.

03.11.2007

Filme, Filme, Filme

... gibt es leider(?) nicht hier. Dieses Blog beschäftigt sich ausschließlich mit Themen aus dem Umfeld der Informatik.

Da ich jedoch ein absoluter Filmfan bin, will ich darauf aufmerksam machen, dass ich auch in einer Filmgruppe mitwirke, die ebenfalls über ein Blog (Atom, RSS) verfügt.

Also wacker auch dort eintragen. :)

24.10.2005

optische Täuschung


Eine wirklich interessante Illusion kann man auf dem obigen Bild erstaunen. Eigentlich sind nur pinke Punkte zu sehen. Konzentriert man sich jedoch auf das Kreuz in der Mitte, so sieht man auf einmal einen grünen Punkt wandern. Schließlich verschwinden die pinken Punkte sogar gänzlich und nur ein grüner Punkt wandert noch umher.

Quelle: patmedia.net

20.10.2005

Am MIT wird gemalt

Man muss es wohl gesehen haben, um es zu glaube, was die Jungs und Mädels beim MIT so mit graphischen Systemen machen. "Painting with patterns" und "painting with movements" heißt es da schlicht. Doch was dabei rauskommt, ist schon erstaunlich und kann in einem Video bestaunt werden.

PS Ich will auch einen solchen Pinsel haben.

11.10.2005

VRMAG - LIFE INSIDE A WATER BOTTLE

Wie fühlt man sich wohl in einer Wasserflasche? Die folgende Seite demonstriert recht anschaulich, die wir uns das Leben in einer Plastikflasche vorstellen dürfen. Beklemmend.

28.09.2005

Hund tritt Hund

Nicht "dog eat dog" aber "Hund tritt Hund" trifft auf dieses wohl sehr skuriele Bild zu.

18.09.2005

Allerlei interessante Quartetts

Wer kennt sie nicht: Die guten alten Quartettspiele, die man in seiner Jugend so gerne gespielt hat. Ob nun mit flotten Flitzern oder Lokomotiven, Hubschraubern und Motorrädern. Irgendwie war es immer ein schöner Zeitvertreib.

Doch nun hat die Stunde geschlagen für Quartetts mit Themen wie Computerviren, Gewalt gegen Computer, Schiffshavarien oder Schmarotzer.

All dies und eine Menge anderer lustiger Spiele findet man unter virusquartett.de»

24.08.2005

Fred lebt

Fred
Nachdem ein neues Grafiktablett in den Heimathafen meiner Dortmunder Wohnung eingelaufen ist, konnte ich natürlich nicht davon ablassen, dieses auch benutzen zu wollen. Ein erstes Ergebnis (nach kleineren Versuch mit Furz) dieser Bemühungen seht ihr oben. Der erste Name, der mir dazu in den Kopf gekommen ist, war Fred, und so soll dieses Ding dann also auch heißen. :)

14.08.2005

Kunst ist...

Im Amateurfilm Magazin¹ habe ich unlängst einen Beitrag hinterlassen, der meinen aktuellen Kunstbegriff wohl recht gut widerspiegelt. Vielleicht ist er ja auch für euch interessant – ebenso wie die oben genannte Seite. Schreibt doch einfach mal Vorstellung von Kunst – entweder hier in die Kommentare oder aber eben ins Amateurfilm Magazin.
[...] Ich sehe den Kunstbegriff wohl in einem groesseren Rahmen. Kunst ist nicht immer eine Botschaft an irgendjemanden. Welche Aussage steckt etwa hinter klassischer Musik? Was wollte uns Beethoven bei einem Klavierkonzert mitteilen? Vielmehr kann Kunst auch als Trieb verstanden werden, der aus dem Menschen hervortritt. So verstehe ich den Kunstbegriff wohl eher.

Aber auch das ist noch zu eng. Kunst entsteht immer erst in der Rezeption. Ob es nun vorher Kunst war, oder nicht. Ein klassisches Beispiel hierfuer sind die Apfelmaennchengrafiken und Fraktale, die nur eine Mathematik beschreiben, per se aber keinen Kuenstler im engeren Sinne haben. Sie sind Struktur an sich. Manche gehen so weit und verstehen Gleichungen als Kunst. Etwa die Formel

ei*π - 1 = 0.
In ihr versteckt sich die gesamte Geschichte der Zahlentheorie - von Natuerlichen Zahlen, ueber das Verstaendnis des Nichts, Erweiterung auf die ganzen Zahlen, Transzendenz und schliesslich sogar die komplexen Zahlen – alles umrahmt von einer vielseitigen Naturkonstanten. Manchen halten Goedels Unetscheidbarkeitssatz fuer Kunst, andere wiederum die Gausschen Normalverteilungskurve, die auch auf unseren alten 10 DM-Scheinen zu sehen war. Andere sehen in Analogien von Fibonaccizahlen zu Bienenwaben wiederum Kunst. Wahrscheinlich kann man den Kunstbegriff als die Entdeckung einer Struktur verstehen, die zunaechst verborgen ist. Daher wirken die trivialen Dinge dann meist nicht als Kunst.

Das Bild eines Elefanten kann ebenso Kunst sein, wie Filme. Sie entstehen als Kunst in der Rezeption des Betrachters.

Zweifelsohne geniesst 2001-Odyssee im Weltraum (mehr zu dem Film bei IMDB») von Stanley Kubrick mittlerweile einen anerkannten Status als einen der einflussreichsten SciFi-Filme, die jemals entstanden sind. Ebenso gilt er in vielen Kreisen auch als Kunst. Bei der Premiere in Cannes, haben die Kritiker dagegen wuetend das Kino verlassen, bevor der Film zu Ende war.

Kunst faengt nicht irgendwo an und endet dann irgendwo, sondern ist vielmehr Struktur und Prozess in einer symbiotischen Verflechtung.

Andy Warhol hat eine Dose mit Tomatensosse zur Kunst erhoben. Alltag ist somit auch Kunst - im richtigen Kontext. Vielleicht entsteht Kunst auch einfach dann, wenn sie ins Museum kommt.

Insgesamt ist der Kunstbegriff wohl sehr weit gefasst - wie ich ihn verstehe. [...] Der Rezeptionsprozess von Kunst endet nicht beim Kritiker - auch der Kuenstler selbst ist im Idealfall mit involviert.

Ferner faellt mir zum Begriff Kunst noch die Grenzenlosigkeit ein. Kunst hat keine Schranken, weder in der Sprache, noch im Medium, noch im Thema. Kunst entsteht ueberall und verschwindet dann auch wieder meist. Sie ist etwas Allgegenwaertiges, was in keine Kategorie passt, sie ist Anarchie und Geisselung der Gedanken zugleich.

So verstehe ich wohl den Kunstbegriff noch am ehesten.

Link zum vollständigen Artikel
¹ Das Amateurfilm Magazin ist eine Portalseite von Filmemachern fuer Filmemacher, auf der jeder Filmemacher seine Filme zeigen, bewerten und besprechen lassen kann. (www.amateurfilm-magazin.de»)