Ich teste gerade die Facebook-Anwendung NetworkedBlogs. Damit werden meine Blogeinträge automatisch bei Facebook veröffentlicht. Das probiere ich jetzt einfach mal aus. Bei Twitter landen die Beiträge ja auch schon - irgendwie. Ich weiß gar nicht mehr, wie, wann und wo ich das eingestellt habe. Irgendwann werden vermutlich auch einfach neue Beiträge von mir veröffentlicht, ohne, dass ich sie geschrieben hätte. Oder aber der Text wird ganz subtil mit Werbung CocaCola unterwandert. Ganz schön Mercedes gruselig.
Vor langer Zeit habe ich bei der Wikipedia angefangen. Mit erst zaghaften Versuchen, in einer Zeit als die Wikipedia noch klein und unscheinbar daherkam. Da konnte ich sogar noch eigene Artikel erstellen, ohne große Diskussionen über Relevanzkriterien führen zu müssen. So entstammen etwa die Artikel über Attribution, die Komplexitätsklasse NP oder Emotionstheorien initial aus meiner digitalen Feder. Das ist jetzt ziemlich genau 10 Jahre her.
Seit gestern bin ich Admin in einem weiteren wichtigen Wiki: dem ZUM-Wiki. Das ist ein relativ großes Wiki, das sich als Plattform für Bildungsinhalte versteht. Es wird von Lehrer und Schülern gepflegt und erweitert. Mittlerweile ist es für mich eine wichtige Anlaufstelle für alle Bildungsthemen geworden. "Steht dazu nicht auch etwas im ZUM-Wiki", frage ich mich - und kann die Frage meist mit einem "Ja" beantworten. Es gibt noch viele Baustellen, die wir angehen müssen. Dafür hat man in dem Wiki - anders als bei der heutigen Wikipedia - viel mehr Spielraum, formend in die Gestaltung des Wikis und der Artikel einzugreifen. Ich würde mich freuen, demnächst weitere Kollegen anzutreffen, die sich an der Gestaltung dieser wichtigen Informationsquelle beteiligen.
Und in 10 Jahren werde ich erneut an dieser Stelle berichten. Ich bin gespannt, wie sich das ZUM-Wiki bis dahin entwickelt hat und wie selbstverständlich wir dann freie Bildungsinhalte abrufen.
Auf dem Buchmarkt existieren viele Bücher, die dir Access von Microsoft beibringen möchten. Doch welche Bücher sind tatsächlich dazu in der Lage? Ich habe mir drei Bücher etwas genauer angeschaut und kann schließlich das Buch "Keine Angst vor Microsoft Access!" von Microsoft Press empfehlen.
In "Keine Angst vor Microsoft Access!" vermittelt Andreas Stern in einem ausführlichen Kapitel grundlegende Konzepte zur Modellierung von Datenbanken - inklusive der damit einhergehenden Notation. Der Autor legt großen Wert auf diesen Abschnitt und die Trennung von logischer und physikalischer Modellierung - erstere zeigt nur die Tabellen und die Beziehungen untereinander, letztere beinhaltet auch die Tabellen und Fremdschlüssel, die nötig sind, um die Beziehungen herstellen zu können. Das Buch benutzt verschiedene Beispielanwendungen anhand derer die Konzepte immer wieder praxisnah erklärt werden. Neben einer kurzen Einführung in SQL widmet sich Stern sogar der komplexeren Programmierung innerhalb von Access mit Hilfe von VBA. Dafür verzichtet Stern auf die nicht unwesentliche Berichte. Mir hat das Buch rundum gut gefallen.
In einem kurzen Video zeige ich euch, was Scratch ist und wie es funktioniert. Mit nur wenigen Handgriffen habt ihr das erste Programm erstellt, ohne auch nur eine Zeile Quelltext zu schreiben.
Etoys ist eine Programmierumgebung, die weitgehend ohne die Eingabe von Quelltexten auskommt. Sie basiert auf Squeak, einer grafischen Entwicklungsumgebung für Smalltalk. Man merkt Etoys die Nähe zu Smalltalk an: alles ist ein Objekt. Darüber hinaus bereitet Etoys hauptsächlich Spaß. Es macht einfach Freude, mit den vorgefertigten Komponenten zu spielen oder eigene Komponenten zu zeichnen. Die GUI ist etwas gewöhnungsbedürftig und basiert auf dem Konzept der "Halos" - kleine Smarties, die sich bei einem Rechtsklick rund um das Objekt zeigen. Über Halos können u.a. die Position, Farbe und Größe eines Objektes verändert werden. Ferner kann - ganz wichtig - der "Betrachter" geöffnet werden, über den die Programmierung der Objekte gesteuert wird. Die Programmierung erfolgt über Kacheln, die zu einem Programm zusammenstellt werden. Mit ein paar Experimenten kommst du schnell zu schönen Ergebnisse.
Im folgenden kleinen Beispiel siehst du ein orangefarbenes Polygon und einen Joystick, der das Polygon steuert. Für die Steuerung verwende ich die Bewegungsskripte des Polygons, die ich über den Betrachter erreiche. An den Joystick klebe ich ein Bewegungsskript, das kontinuierlich ausgeführt wird. Es bewegt das Polybon nach vorne und dreht es dabei. Wie stark es bewegt und gedreht wird, hängt von der Position des Joysticks ab. Die Oben-Unten-Position gibt an, wie schnell das Polygon "fährt". Die Rechts-Links-Position gibt die stärke der Drehung an.
Das Point'n'Click Adventure Schattenjagd ist ein atmosphärisches kurzes Adventure ganz im Zeichen des Film-Noir. Die Szenerie ist in schwarz-weiß-Tönen gehalten und der prasselnde Regen das einzige Geräusch, das sich durch die tiefschwarze Nacht wagt. Ein Mord ist direkt vor deinen Augen geschehen und deine Aufgabe, ihn aufzuklären.
Das Spiel besticht durch eine atmosphärische Tiefe, die durch die reduzierten Farben im Spiel untermauert wird. Die interessante Wendung zum Schluss komplettiert das atmosphärisch dichte Erlebnis.
Mental Repairs Inc. ist ein freies deutsches Point'n'Click-Adventure in der Tradition von Spielen wie Monkey Island und wurde von Renzo Thönen entwickelt. Besonders fasziniert und begeistert haben mich das Spielprinzip und die Geschichte. Ihr verkörpert Henrik Liaw, Maschinen-Psychiater von Beruf. Genau: Ihr habt richtig gelesen. Ihr spielt einen Maschinen-Psychiater. Mit Hilfe einer Rohrpumpenzange könnt ihr in die Künstliche Intelligenz von Maschinen eintreten, wenn diese gerade herumzicken und nicht das tun, was ihre Schöpfer wollen. Es können Kaffeeautomaten, Kopierer, Computer oder Aufzüge sein, die ihr auf diese Weise reparieren müsst. Und dabei erfahrt ihr nicht nur etwas über die Maschinen, sondern auch über euch selbst. Zum Ende bietet das Spiel noch einen kleinen Twist in der Handlung und komplettiert damit eine rundum schöne, einfallsreiche und stimmungsvolle Arbeit.
Während meiner Diplom- und Staatsarbeit hatte ich diese Technik schon ganz intuitiv angewendet. Nun weiß ich auch, wie sie heißt: Pomodoro-Technik.
Dahinter verbirgt sich das konzentrierte Arbeiten an einem Stück. Für Abschnitte von z.B. 30 Minuten (für mich funktionieren 60 Minuten besser) wird konzentriert nur an einer Aufgabe gearbeitet, ohne sich von Facebook, dem Internet oder anderen "Störern" ablenken zu lassen. Die Zeit wird mit einer Eieruhr gemessen. Bei mir klappt eine echte Eieruhr besser als schicke Software-Tools. Am besten ist eine Uhr, die man auch anhalten kann, wenn es an der Tür klingelt oder das Telefon nervt.
Mit einer einfachen und doch hintergründigen Frage konfrontiert Kamil Krolak die Menschen in einer irischen Fußgängerzone. Bei vielem, was wir tun, sollten wir uns stets dieselbe Frage stellen.
ActiveMath ist ein interaktives Angebot, um mathematische Inhalte zu erlernen, zu vertiefen und zu üben. So vielen Bereichen der Mathematik existieren, in virtuellen Büchern abgelegt, Anwendungsaufgaben und Detailinformationen.
Dieser Kurzfilm ist zwar schon etwas älter, hat aber immer noch seinen eigenen Charme und bereitet mit den beiden Hauptdarstellern kurzweilig große Freude.
Einige der wichtigen Mathematikbücher des Ernst Klett Verlages stehen auch als LiveBook zu Verfügung und können auf der Webseite des Verlages durchgeblättert werden. Die Bücher enthalten schöne Übungsaufgaben und Darstellungen, die mathematische Sachverhalte noch einmal von einer anderen Seite darstellen. Für die Inhalte an unserer Schule kann ich den Band für die Eingangklasse an beruflichen Gymnasien und den Jahrgangsstufenband empfehlen.
Wie halte ich ein Referat? Was kann ich gegen die Nervosität tun und wie kann ich meine Standpunkte und Ideen prägnant und verständlich "rüberbringen"? Genau diesen Fragen geht eine Themenseite der Zeitschrift Die Zeit nach: Referate halten und Diskussionen führen.
Dieser 4-Minüter zelebriert gleichermaßen episch wie mikroskopisch die Zusammenkunft zweier Menschen in einer tief-schwarzen Nacht. In brachial sanften Bildern, die zwischen Moment und Bewegung, zwischen Verharren und Vergehen changieren und von kristallnen Streichern umspielt werden, versteht es Arev Manoukian den Moment zur Geschichte zu dehnen. Sehens- und hörenswert!
Einen unheimlich schönen Kurzfilm hat Kirsten Lepore da erstellt. In stillen Bildern erzählt sie in dem Stop-Motion Kurzfilm Bottle eine Liebesgeschichte, die über zwei Welten hinweg reicht, die nicht zueinander finden können.
Meine Webseite brauchte nach langer Zeit mal wieder ein neues Gesicht. In der Vergangenheit war es mal ein Blog, dann nur eine Verzweigungseite. Jetzt habe ich auf ein Wiki gesetzt und hoffe, dass alles gut wird. Ab sofort erblüht meine Webseite also in einem neuen Gewand. Schaut es euch an und findet es gut. :)
Dieses Blog wird natürlich weiterhin mit aktuellen Themen bestückt. Lediglich der Bestand unumstößlichen Wissens und die feinste Essenz der einzigen Wahrheiten wandert in die neue Schatztruhe unter der obigen Anschrift. :)