Im dritten und letzten Teil meiner Video-Serie über das LiveCoding stelle ich zwei selbst erstellte Systeme vor. Die Programme wurden mit Visual Studio in C# erstellt und ermöglichen das LiveCoding in der Konsole und innerhalb der PictureBox.
Viel Spaß!
Alle wichtigen Links stehen auf meiner Seite im Artikel LiveCoding.
Gedanken eines Informatikers, Mathematikers und Lehrers.
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21.05.2013
13.05.2013
Ich bin Wiki-Admin
Vor langer Zeit habe ich bei der Wikipedia angefangen. Mit erst zaghaften Versuchen, in einer Zeit als die Wikipedia noch klein und unscheinbar daherkam. Da konnte ich sogar noch eigene Artikel erstellen, ohne große Diskussionen über Relevanzkriterien führen zu müssen. So entstammen etwa die Artikel über Attribution, die Komplexitätsklasse NP oder Emotionstheorien initial aus meiner digitalen Feder. Das ist jetzt ziemlich genau 10 Jahre her.
Seit gestern bin ich Admin in einem weiteren wichtigen Wiki: dem ZUM-Wiki. Das ist ein relativ großes Wiki, das sich als Plattform für Bildungsinhalte versteht. Es wird von Lehrer und Schülern gepflegt und erweitert. Mittlerweile ist es für mich eine wichtige Anlaufstelle für alle Bildungsthemen geworden. "Steht dazu nicht auch etwas im ZUM-Wiki", frage ich mich - und kann die Frage meist mit einem "Ja" beantworten. Es gibt noch viele Baustellen, die wir angehen müssen. Dafür hat man in dem Wiki - anders als bei der heutigen Wikipedia - viel mehr Spielraum, formend in die Gestaltung des Wikis und der Artikel einzugreifen. Ich würde mich freuen, demnächst weitere Kollegen anzutreffen, die sich an der Gestaltung dieser wichtigen Informationsquelle beteiligen.
Und in 10 Jahren werde ich erneut an dieser Stelle berichten. Ich bin gespannt, wie sich das ZUM-Wiki bis dahin entwickelt hat und wie selbstverständlich wir dann freie Bildungsinhalte abrufen.
In diesem Sinne: "share today, shape tomorrow".
Seit gestern bin ich Admin in einem weiteren wichtigen Wiki: dem ZUM-Wiki. Das ist ein relativ großes Wiki, das sich als Plattform für Bildungsinhalte versteht. Es wird von Lehrer und Schülern gepflegt und erweitert. Mittlerweile ist es für mich eine wichtige Anlaufstelle für alle Bildungsthemen geworden. "Steht dazu nicht auch etwas im ZUM-Wiki", frage ich mich - und kann die Frage meist mit einem "Ja" beantworten. Es gibt noch viele Baustellen, die wir angehen müssen. Dafür hat man in dem Wiki - anders als bei der heutigen Wikipedia - viel mehr Spielraum, formend in die Gestaltung des Wikis und der Artikel einzugreifen. Ich würde mich freuen, demnächst weitere Kollegen anzutreffen, die sich an der Gestaltung dieser wichtigen Informationsquelle beteiligen.
Und in 10 Jahren werde ich erneut an dieser Stelle berichten. Ich bin gespannt, wie sich das ZUM-Wiki bis dahin entwickelt hat und wie selbstverständlich wir dann freie Bildungsinhalte abrufen.
In diesem Sinne: "share today, shape tomorrow".
16.11.2012
Buchtipp MS Access
Auf dem Buchmarkt existieren viele Bücher, die dir Access von Microsoft beibringen möchten. Doch welche Bücher sind tatsächlich dazu in der Lage? Ich habe mir drei Bücher etwas genauer angeschaut und kann schließlich das Buch "Keine Angst vor Microsoft Access!" von Microsoft Press empfehlen.
In "Keine Angst vor Microsoft Access!" vermittelt Andreas Stern in einem ausführlichen Kapitel grundlegende Konzepte zur Modellierung von Datenbanken - inklusive der damit einhergehenden Notation. Der Autor legt großen Wert auf diesen Abschnitt und die Trennung von logischer und physikalischer Modellierung - erstere zeigt nur die Tabellen und die Beziehungen untereinander, letztere beinhaltet auch die Tabellen und Fremdschlüssel, die nötig sind, um die Beziehungen herstellen zu können. Das Buch benutzt verschiedene Beispielanwendungen anhand derer die Konzepte immer wieder praxisnah erklärt werden. Neben einer kurzen Einführung in SQL widmet sich Stern sogar der komplexeren Programmierung innerhalb von Access mit Hilfe von VBA. Dafür verzichtet Stern auf die nicht unwesentliche Berichte. Mir hat das Buch rundum gut gefallen.
In "Keine Angst vor Microsoft Access!" vermittelt Andreas Stern in einem ausführlichen Kapitel grundlegende Konzepte zur Modellierung von Datenbanken - inklusive der damit einhergehenden Notation. Der Autor legt großen Wert auf diesen Abschnitt und die Trennung von logischer und physikalischer Modellierung - erstere zeigt nur die Tabellen und die Beziehungen untereinander, letztere beinhaltet auch die Tabellen und Fremdschlüssel, die nötig sind, um die Beziehungen herstellen zu können. Das Buch benutzt verschiedene Beispielanwendungen anhand derer die Konzepte immer wieder praxisnah erklärt werden. Neben einer kurzen Einführung in SQL widmet sich Stern sogar der komplexeren Programmierung innerhalb von Access mit Hilfe von VBA. Dafür verzichtet Stern auf die nicht unwesentliche Berichte. Mir hat das Buch rundum gut gefallen.
22.07.2012
Warum "Minus mal Minus" als Ergebnis Plus ergibt
Jeder hat es in seiner Schulzeit gelernt: Wenn zwei negative Zahlen miteinander multipliziert werden, ist das Ergebnis positiv: (‒2) ∙ (‒6) = 12. Aber warum eigentlich?
Guillermo Bautista hat es in einem Blogartikel anschaulich beschrieben.
Nehmen wir einfach einmal an, dass das Produkt zweier negativer Zahlen nicht positiv, sondern negativ sei. Geht das so einfach oder bekommen wir dann Probleme?
Dann würde also gelten (‒2) ∙ (‒3) = ‒6. Nun versuchen wir mit dieser komischen Annahme, folgende Umformungen vornehmen:
‒2 ∙ (‒3 + 3) = ‒2 ∙ (‒3 + 3)
‒2 ∙ (0) = (‒2) ∙ (‒3) + (‒2) ∙ (3)
0 = ‒6 + (‒6)
0 = ‒12.
Damit haben wir aus der ersten gültigen Gleichung eine ungültige Gleichung hergeleitet: ein Widerspruch! Das ist gar nicht gut. Also können wir unsere Annahme nicht halten und sollten besser annehmen, dass (‒2) ∙ (‒3) = -6. Dann klappen auch alle unsere Umformungen.
Einen formalen Beweis, könnt ihr in dem oben verlinkten Artikel von Bautista nachlesen.
Guillermo Bautista hat es in einem Blogartikel anschaulich beschrieben.
Nehmen wir einfach einmal an, dass das Produkt zweier negativer Zahlen nicht positiv, sondern negativ sei. Geht das so einfach oder bekommen wir dann Probleme?
Dann würde also gelten (‒2) ∙ (‒3) = ‒6. Nun versuchen wir mit dieser komischen Annahme, folgende Umformungen vornehmen:
‒2 ∙ (‒3 + 3) = ‒2 ∙ (‒3 + 3)
‒2 ∙ (0) = (‒2) ∙ (‒3) + (‒2) ∙ (3)
0 = ‒6 + (‒6)
0 = ‒12.
Damit haben wir aus der ersten gültigen Gleichung eine ungültige Gleichung hergeleitet: ein Widerspruch! Das ist gar nicht gut. Also können wir unsere Annahme nicht halten und sollten besser annehmen, dass (‒2) ∙ (‒3) = -6. Dann klappen auch alle unsere Umformungen.
Einen formalen Beweis, könnt ihr in dem oben verlinkten Artikel von Bautista nachlesen.
05.02.2012
Flipped Classroom: Den Unterricht auf den Kopf stellen
Derzeit probiere ich das Konzept des flipped classroom aus. Kurz zusammengefasst wird hierbei das Lernen in die Hausaufgaben verlagert und der Unterricht in der Schule für Übungen und Anwendungsaufgaben genutzt.
Für die Videos kann man auf zahlreiche Quellen bei YouTube zurückgreifen oder selbst ein Video erstellen. Ich habe bisher zwei Videos zu den Themen Berechnen von Wendepunkten (Analysis) und Geraden im Raum (Vektorrechnung) verfasst. Weitere sollen folgen.
Für die Videos kann man auf zahlreiche Quellen bei YouTube zurückgreifen oder selbst ein Video erstellen. Ich habe bisher zwei Videos zu den Themen Berechnen von Wendepunkten (Analysis) und Geraden im Raum (Vektorrechnung) verfasst. Weitere sollen folgen.
22.06.2011
IPhone-Schule in der Schweiz
An dieser Stelle habe ich bereits über den Einsatz von Handys in amerikanischen Schulen berichtet. Nun gibt es auch in der Schweiz eine Schule, in der alle Schüler mit einem IPhone ausgestattet sind.
18.06.2011
Tricider
Tricider hilft dir, Entscheidungen zu treffen. Das Ganze läuft in dem Dreischritt
- Frage stellen
- Argumente sammeln
- Abstimmen
17.06.2011
Ein Festival der Bildung
Christian Spannagel lädt ein zum OpenCourse 2011: Zukunft des Lernens (kurz: opco11). Das auf einer Wikiseite erläuterte Prozedere der Veranstaltung duftet nach Innovation, Phantasie und Rock'n'Roll.
13.06.2011
Die Pomodoro-Technik
Während meiner Diplom- und Staatsarbeit hatte ich diese Technik schon ganz intuitiv angewendet. Nun weiß ich auch, wie sie heißt: Pomodoro-Technik.
Dahinter verbirgt sich das konzentrierte Arbeiten an einem Stück. Für Abschnitte von z.B. 30 Minuten (für mich funktionieren 60 Minuten besser) wird konzentriert nur an einer Aufgabe gearbeitet, ohne sich von Facebook, dem Internet oder anderen "Störern" ablenken zu lassen. Die Zeit wird mit einer Eieruhr gemessen. Bei mir klappt eine echte Eieruhr besser als schicke Software-Tools. Am besten ist eine Uhr, die man auch anhalten kann, wenn es an der Tür klingelt oder das Telefon nervt.
Ein Artikel bei lehrerfreund.de erklärt das Prinzip genauer und enthält weiterführende Links.
Dahinter verbirgt sich das konzentrierte Arbeiten an einem Stück. Für Abschnitte von z.B. 30 Minuten (für mich funktionieren 60 Minuten besser) wird konzentriert nur an einer Aufgabe gearbeitet, ohne sich von Facebook, dem Internet oder anderen "Störern" ablenken zu lassen. Die Zeit wird mit einer Eieruhr gemessen. Bei mir klappt eine echte Eieruhr besser als schicke Software-Tools. Am besten ist eine Uhr, die man auch anhalten kann, wenn es an der Tür klingelt oder das Telefon nervt.
Ein Artikel bei lehrerfreund.de erklärt das Prinzip genauer und enthält weiterführende Links.
08.06.2011
Das Innenleben einer Festplatte
Das folgende kleine Video erklärt, wie eine Festplatte funktioniert und lässt mich staunen, welch großartige Leistungen die Ingenieure in den kleinen Kasten gesteckt haben, der die Festplatte enthält.
06.06.2011
Die zwei Lügen guten Unterrichts
- Wenn ich es erkläre, dann werden sie es lernen.
- Wenn ich es nicht erkläre, dann werden sie es nicht lernen.
Nach einem Blogeintrag.
29.05.2011
Interaktive Mathematik
ActiveMath ist ein interaktives Angebot, um mathematische Inhalte zu erlernen, zu vertiefen und zu üben. So vielen Bereichen der Mathematik existieren, in virtuellen Büchern abgelegt, Anwendungsaufgaben und Detailinformationen.
21.05.2011
Mathebücher vom Klett Verlag online lesen
Einige der wichtigen Mathematikbücher des Ernst Klett Verlages stehen auch als LiveBook zu Verfügung und können auf der Webseite des Verlages durchgeblättert werden. Die Bücher enthalten schöne Übungsaufgaben und Darstellungen, die mathematische Sachverhalte noch einmal von einer anderen Seite darstellen. Für die Inhalte an unserer Schule kann ich den Band für die Eingangklasse an beruflichen Gymnasien und den Jahrgangsstufenband empfehlen.
07.05.2011
Die Maus erklärt, wie das Internet funktioniert
Vielleicht schon etwas veraltet, aber dennoch sehr charmant erklärt, schildert uns die Maus, wie das Internet funktioniert.
26.01.2011
Referate halten
Wie halte ich ein Referat? Was kann ich gegen die Nervosität tun und wie kann ich meine Standpunkte und Ideen prägnant und verständlich "rüberbringen"? Genau diesen Fragen geht eine Themenseite der Zeitschrift Die Zeit nach: Referate halten und Diskussionen führen.
25.01.2011
Pizza-Volumen
Eine Pizza mit dem Radius z und der Dicke a hat das Volumen Pi*z*z*a.
05.01.2011
Das Lehrerbild der 50er Jahre
Ein Bericht aus den 50er Jahren zeigt den Berufsalltag eines Lehrers dieser Zeit.
30.11.2010
Selbstgesteuertes Lernen
Wie lerne ich am besten? Das Video zeigt, wie Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen und Berufskollegs ihre Lernprozesse selbst gestalten.
23.10.2010
Schüler über Lehrer
Schüler sind ehrlich - vielleicht zu ehrlich -, wenn es darum geht die eigene Meinung zu äußern. Scott McLeod hat in seinem Blog dangerously!irrelevant in dem Artikel I hate my teacher Videos zusammengetragen, in denen Schüler ihre Meinung über ihre Lehrer äußern. Der Titel des Artikels lässt bereits vermuten, dass es nicht viele positive Äußerungen sind. Im der deutschen Version von YouTube habe ich mit einer schnellen Suche keine vergleichbaren Videos aus Deutschland gefunden, wenngleich die Schüler sicher ähnlich denken. Besonders interessant hat sich die Diskussion zu McLeod's Artikel in den Kommentaren entwickelt.
08.09.2010
113 Tipps für neue Lehrer
Richard Byrne rief in seinem Blog alle Lehrer dazu auf, ihm Tipps zu schicken, die man neuen Lehrer an die Hand geben könne, um den Schulalltag zu meistern. Nun hat er alle Antworten auf 113 Folien zusammengetragen (auf Folie 27 ist mein Tipp) und veröffentlicht.
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